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Montag, 25. März 2013

EUMA-Indikator 24.03.2013

Ziemlich verspätet kommt es zu diesem Post des EUMA-Indikators. Wenn man ihn betrachtet, sieht man allerdings, dass in den letzten Wochen nicht besonders viel passiert ist, trotz Zypernkrise.

Wir stellen fest, dass es am 05. März ein uneindeutiges Kaufsignal zum Punktestand von 7870,31 gab. Die Amplitude, welche als Gradzahl für die Treffsicherheit bzw. die Wichtigkeit eines Signals dient, sinkt leider zunehmends (eingezeichnet als immer kürzer werdende schwarze Balken). Damit ist das letzte Kaufsignal auch nur bedingt empfehlbar.

Zudem drängt sich sehr stark der Verdacht auf, dass schon in den nächsten Tagen ein neues uneindeutiges Verkaufssignal mit ähnlich schwacher Amplitude generiert wird. Diese schwache Amplitudenausbildung macht einen Ein- und Ausstieg im DAX gerade zum Münzwurf. Es ist sehr schwierig eine Richtung vorherzusagen. Eigentlich will der Markt nach oben, denn vielen deutschen Unternehmen geht es hervorragend (auch wenn immer wieder Meldungen über einen schwächeren Ifo-Stand gemeldet werden) und sie sind zudem historisch stark unterbewertet. Der DAX könnte locker bei 10.000 stehen, wäre da nicht die mittlerweile stark politische Euro-Krise. Man traut dem Braten nicht so wirklich und fürchtet die pessimistischen Spekulanten, die auf eine Eskalation der Euro-Krise wetten.


Meine Empfehlung: Lieber noch etwas abwarten und das Geld vorerst liquide auf einem Tagesgeldkonto lassen. Einsteigen sollte man erst wieder bei größeren Amplituden. Für den Risikoaversen empfiehlt sich ein Amplitudenwert von 5, der Risikofreudige kann schon bei 2,5 bis 3 einsteigen.

PS: Ich bin mir sicher, dass die kürzer werdenden Amplituden schließlich den Markt in eine Richtung zwingen werden. Wir werden also ziemlich bald wieder eine stärkere Marktrichtung vorfinden.