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Dienstag, 29. Januar 2013

EUMA-Indikator: 28.01.2013

Der Ende November 2012 einsetzende Kauftrend hat nun ein jähes Ende gefunden. Am 11.01.2013 generierte der EUMA-Indikator ein Verkaufssignal bei 7715.53 Punkten. Das macht ein Bruttoplus von 5.8% (Kaufkurs: 7292.03 Punkte --> 05.12.2012). Allerdings ist auch dieses Verkaufssignal leider kein eindeutiges geworden, da es zwischen den beiden 5er Marken liegt. Es könnte also durchaus noch Luft nach oben sein, wie der aktuelle DAX-Stand auch vermuten lässt (7833 Punkte, Schlusskurs 28.01.13). Die vorsichtigen Naturen sind auch mit uneindeutigen Verkaufssignalen gut beraten, wer jedoch mittelfristig von neuen DAX Höchstständen über der 8000er Marke ausgeht, sollte lieber noch etwas halten. 


Sonntag, 6. Januar 2013

EUMA-Indikator: 06.01.2013

Der letzte Post zur Entwicklung des EUMA-Indikators liegt etwa einen Monat zurück         (-->05.12.2012). Seit dem hat sich der bereits beginnende Kauftrend weiter verstärkt. Ich sprach vor einigen Wochen noch davon, dass "nur" ein uneindeutiges Kaufsignal (26.11.2012) ausgelöst wurde, welches sich jedoch in der Nachschau wohl als ein eindeutiges entpuppt hat. Der DAX-Stand lag am Signaltag bei 7292.03 Punkten, aktuell stehen wir bei 7776.37 Punkten. Das ist eine Brutto-Renditeentwicklung von 6.64% innerhalb eines Monats.

Schneiden sich die EUMA V und die EMA V Linie unterhalb der Marke (-5) wird ein eindeutiges Verkaufssignal ausgelöst. Bleiben wir weiterhin gespannt, ob der DAX weiterhin so dynamisch verläuft wie zuletzt und womöglich die 8000er Grenze sprengt.





Mittwoch, 2. Januar 2013

Aktienstrategien: Renditevergleich Juli bis Dezember

Folgend finden Sie den Chart für den Verlauf der einzelnen Aktienstrategien im Renditevergleich von Juli bis Dezember.
Große Überraschungen gab es im letzten Halbjahr keine, allerdings durften wir wieder einmal ein Jahr erleben, in dem sich die Weisheit "Sell in May and go away" nicht bewahrheitet hat (anders im Jahr 2011). Im Chart ist deutlich zu erkennen, wie der DAX die Sell-in-Summer Strategie ab August dominieren konnte.

Wer sich letztes Jahr für die Aktienstrategie DAX-ETF-Sparplan entschieden hatte, ist am drittbesten gefahren mit letztlich 9.39% Netto Gewinn (nach Börsengebühren und Steuern). Zwar ging es deutlich langsamer bergauf, als mit einem gewöhnlichen DAX-ETF. Allerdings ist der Zweck hinter einem solchen Sparplan Konzept ja gerade, auf Kosten der Rendite, das Risiko zu vermindern (s. Durchschnittskosteneffekt).


Angaben sind in Netto-Prozent (nach Steuern und Börsengebühren)

Wirklich enttäuschend war die 200-T-Linie Aktienstrategie, welche zum Jahresende mit allerletzter Mühe noch die Plusmarke erreicht hat. Betrachtet man den Zeitraum 1991 bis 2011 konnte man mit dieser Strategie durchschnittlich jährlich einen Nettogewinn von 8.15% einfahren. Dieses Jahr hätte einem jedes Tagesgeldkonto mehr Rendite beschert. Ein schönes Beispiel dafür, dass die Vergangenheit nicht immer auf die Zukunft extrapoliert werden kann.


Die Rendite des EUMA-Indikators bewegt sich im Mittelfeld. Bemerkenswert ist jedoch seine konstant sehr gute Wertentwicklung über einen Zeitraum von gerade einmal 10 Wochen. Danach gab es leider kein eindeutiges Handelssignal mehr für den DAX (s. EUMA-Indikator vom 05.12.2012). Man kann aber mit Sicherheit sagen, dass der EUMA-Indikator die effizienteste Aktienstrategie im Renditevergleich war, mit großem Abstand aber nicht die renditestärkste!