Google+

Mittwoch, 14. November 2012

EUMA-Indikator: 14.11.2012

Zu meinem Erstaunen befindet sich die EUMA-K Linie immer noch in einem stabilen Trendkanal hin zum erneuten Kaufsignal. Eigentlich hätte ich erwartet, dass wir längst ein zwischenzeitliches Kaufsignal erleben, doch bis jetzt bleibt es aus. Meine Sorge soll es nicht sein. Die aktuelle Devise heißt deswegen Abzuwarten und nicht vor einem neuem Kaufsignal zu investieren. Die Akteure der Finanzmärkte sind sehr über die Methoden zur Lösung der Eurokrise besorgt. Grund geben ihnen die Politiker selbst, in dem sie die notwendige !politische! Arbeit der EZB zur Last legen und anscheinend erkannt haben, dass diese es mit sich machen lässt. Was ich meine: Schatzwechsel, die vom griechischen Staat ausgegeben werden und trotz Ramschstatus bei der EZB für frische Liquidität eingelagert werden dürfen (s. --> Griechenlands Finanzierungstrick). Wir steuern auf sehr unruhige und vor allem unsichere Zeiten zu, momentan erleben wir die Ruhe vor dem Sturm.


Montag, 12. November 2012

Aktienstrategien: Renditevergleich KW 45

Die Gewinne von vorletzter Woche (zwischen 0.84 und 1.64% bei den einzelnen Aktienstrategien) sind mehr als aufgebraucht (s. Grafik). Dass es letzte Woche mit den Börsen wieder talwärts ging hat verschiedene Faktoren. Zum einen stand am Dienstag den 6. November die Wahl in Amerika an, in der Obama als Präsident der Vereinigten Staaten wiedergewählt wurde (s. letzter Post), zum anderen konzentrieren sich die Sorgen der Euro-Zone zunehmend auf Portugal, dessen Anleihezinsen am Sekundärmarkt trotz der scheinbar übermächtigen Garantie der EZB seit einiger Zeit wieder beginnen zu steigen (momentan über 8%). Außerdem gerät auch unser Nachbar Frankreich zunehmend in Schieflage (nun offiziell in einer leichten Rezession). Viele Investoren fragen sich, ob Deutschland die Kraft aufbringen wird und kann! den Infekt der Eurozone hinauszuzögern. 
Am Mittwoch/Donnerstag sehen wir die Auswirkungen der P.S.:DAX-Entwicklung auf den EUMA-Indikator, auf die ich sehr gespannt bin!


Donnerstag, 8. November 2012

EUMA-Indikator: 07.11.2012

Wie bereits letzte Woche vermutet, kam es zu einer Abschwächung des Wachstums der EUMA-K Linie. Noch stehen wir vor einer erneuten Unterbrechung des gegenwärtigen Verkaufstrend hin zum Kauftrend. Doch meiner Einschätzung nach werden wir diese "Unterbrechung" noch vor einem neuem Kaufsignal erleben, welches erst über der 5er Marke generiert werden würde. 
Für einen kurzfristigen Rücksetzer der weltweiten Börsen sorgte gestern die Wiederwahl Obamas zum amerikanischen Präsidenten. Dass diese Entscheidung des amerikanischen Volkes jedoch nachhaltig die Börsen belasten wird, vermute ich eher nicht. Die Enttäuschung lässt sich damit begründen, dass Obamas Opponent Romney in seiner Wahlkampagne versprach, sich massiv für die Re-Deregulierung der Wall Street einzusetzen. Dies wird nun nicht in diesem Ausmaß geschehen. Hoffnungen wurden also enttäuscht. Viel wichtiger erscheint mir jedoch die wirtschaftliche Entwicklung in Amerika und Europa, die zuletzt wieder Grund zur Sorge bot.


Montag, 5. November 2012

Aktienstrategien: Renditevergleich KW 44

Ganz so schnell wie erhofft ging es dann doch nicht abwärts. Diese Einschätzung gab ich allerdings schon am Mittwoch dem 31. Oktober in meinem Kommentar zum wöchentlichen EUMA-Indikator preis. Momentan fehlt an den Märkten die Angst vor einem wirtschaftlichen Absturz in Europa bzw. einem Auseinanderbrechen der Währungsunion. Es sieht so aus, als ob es der Politik tatsächlich gelungen sei, die Marktteilnehmer von ihrem Uneingeschränktem Willen zu überzeugen, auch schwächere Glieder der Eurozone (vgl. Griechenland, Portugal) unter allen Widrigkeiten und Umständen in der Gemeinschaft zu halten. 
Zudem bekommt die Politik ja mächtig Rückenwind von Mario Draghi (Präsident der EZB). Seine Ankündigung der ungedeckelten Staatsanleihekäufe für Krisenstaaten, sobald sie einverstanden sind sich den laschen Regeln des ESM zu "unterwerfen", hat ordentlich Eindruck hinterlassen. Es gibt ein altes Börsensprichwort, dass besagt: "Man sollte niemals gegen die Notenbank wetten." Dass sich viele daran halten, sehen wir an der aktuellen Marktlage.