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Donnerstag, 27. September 2012

EUMA-Indikator: 26.09.2012

Wie bereits am letzten Donnerstag angekündigt und vermutet gab es nun eine Bestätigung des ersten Verkaufssignals von Ende August. Dies darf aber im Umkehrschluss nicht heißen, dass man nun beim DAX short gehen sollte. Der EUMA-Indikator ist noch nicht ausgereift genug, um auch für die  Shortpositionen hinreichende Empfehlungen zu geben. Wir können aus dem EUMA-Indikator Chart lediglich erkennen, inwieweit ein Investment in den DAX für das eigene Portfolio interessant erscheint. Momentan besteht nicht gerade der beste Zeitpunkt dafür. 


Montag, 24. September 2012

Aktienstrategien: Renditevergleich KW 38

Nach den sehr euphorischen letzten Wochen könnte man vermuten, die Zweifler an der Lösung der Eurokrise würden wieder langsam stärker werden. Alle aufgeführten Aktienstrategien konnten ihre Renditen zwar noch weiter ausbauen, doch das Steigerungstempo nahm spürbar ab. Mich würde es nicht überraschen, wenn der Bullenmarkt sich ein wenig nach unten absichern würde, d.h. vorerst eher mit stagnierenden Kursen bzw. einen leichten Korrektur bis in die unteren 7000er Bereiche zu rechnen wäre. Charttechnisch ist dafür allemal viel Spielraum gegeben.


Donnerstag, 20. September 2012

EUMA-Indikator: 19.09.2012

Der sich bereits letzte Woche ankündigende Kauftrend scheint dem Ende entgegen zu gehen. Deutlich erkennbar ist der eher schwach ausgeprägte Durchstoß der EUMA V - Linie durch den EMA V, der sich zudem eher waagerecht fortzusetzen scheint. Doch genaueres können wir natürlich erst nächste Woche bekanntgeben. Den grundsätzlichen Optimismus an den Börsen (kurzfristig!) sehe ich nicht gefährdet, allerdings wäre es atypisch davon auszugehen es ginge stets nach oben. Eine Korrektur, zumindest eine längere Seitwärtsbewegung sehe ich als zwingend notwendig an. Anleger sollten die aktuelle Lage dazu nutzen, ihre Cashbestände aufzustocken. Warten Sie auf günstigere Kursniveaus!


Montag, 17. September 2012

Aktienstrategien: Renditevergleich KW 37

Die Rallye will kein Ende nehmen. Auch diese Woche konnten wir ein neues Jahreshoch beim DAX beobachten (7446.47 Zähler). Gründe dafür sind mit Sicherheit, dass Griechenland deutlich mehr Zeit eingeräumt wird seine strukturellen Reformen anzugehen, die Fed gerade ihr QE3 beschließt und auch der ESM fast bedingungslos vom BVerfG durchgewunken wurde. 
Der Fehler vieler Kleinanleger liegt darin, in dieser von starken Optimismus geprägten Phase einzusteigen. Freilich besteht die Möglichkeit auf dieser Welle der Kurssteigerung noch eine Weile mitzureiten. Doch die Fallhöhe wird auch größer. Ich erinnere daran, dass die Mehrheit der Experten immer noch davon ausgeht, dass die europäischen Politiker die notwendigen Reformen auf die lange Bank schieben werden und die EZB macht es ihnen möglich. Vieles spricht dafür, dass die Schulden über eine mittlere Inflation schrittweise "abgebaut" werden sollen.

Mehr dazu:
--> Wird uns die Inflation letztendlich retten?
--> Wer sind die Profiteure einer Inflation? - Wie soll man handeln? (Teil 1)


Donnerstag, 13. September 2012

EUMA-Indikator: 12.09.2012

Die Märkte feiern! Der DAX erreicht sein 14-Monats-Hoch! Doch man darf daraus nicht den Fehlschluss ziehen, dass die aktuellen Aktionen von ESM bis hin zu den angekündigten Staatsanleihekäufen der EZB von den Finanzmarktakteuren auch langfristig als nachhaltig betrachtet werden. Die Börsen sind kurzfristige bis mittelfristige Börsen, gerade in Krisenzeiten. Die Party wird gefeiert mit dem ganz bewussten Hintergedanken, dass zum Zeitpunkt t das Licht ausgeht! 

Der EUMA-Indikator ist aus seinem anlaufenden Verkaufstrend ausgebrochen und schlägt nun wieder nach unten aus. Aus der Historie ist eine solche Formation nicht unbedingt als eindeutiges Kaufsignal zu werten, wie noch im Juni 2011. Dazu sind die Kursniveaus einfach zu hoch. Allerdings heißt es nicht, dass die Kurse nicht weiter steigen können. Lediglich die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario wird geringer eingestuft als noch 3 Monate zuvor.


Montag, 10. September 2012

Aktienstrategien: Renditevergleich KW 36

Keine der aufgeführten Aktienstrategien kann im bisherigen Verlauf des Jahres 2012 dem DAX das Wasser reichen. Dieser hat vergangene Woche sogar sein bisheriges Jahreshoch  (7194.33 Zähler im März) deutlich übertreffen können und schloss am Freitag mit 7214.5 Punkten. Dies geschah trotz bestehenden wirtschaftlich eher mauen Zeiten. Europa stagniert bzw. wird eine zumindest leichte Rezession durchschreiten. Letztendlich verdanken wir das aktuelle Kursfeuerwerk an den Märkten der EZB und deren glorreichen Entscheidung der direkten Staatsfinanzierung für Euro-Länder, die gleichzeitig ihr Heil unter dem Europäischen Rettungsschirmen suchen (ESM, EFSF). Mit diesem Schritt dürfte die EZB mittelfristig über einige Jahre die europäische Wirtschaft indirekt stark stützen. An der Tatsache der hohen Staatsverschuldung und der nun unwahrscheinlicher werdenden Reformbemühung aller Antragsteller konnte sie allerdings nichts verändern. Es empfiehlt sich weiterhin sehr wachsam zu bleiben und den aktuellen Entscheidung mit einer gesunden Portion Skepsis gegenüber zutreten. 


Mittwoch, 5. September 2012

EUMA-Indikator: 05.09.2012

Es ist deutlich zu erkennen, dass der EUMA-Indikator seit seinem Verkaufssignal vom 24.08.2012 weiter ansteigt. Für einen erneuten Einstieg ist es allerdings dringend erforderlich, dass der DAX nun eine stärkere Korrekturphase vollzieht, d.h. in etwa in den Bereich 6600/6500 abrutscht. Die Chancen für ein solches Szenario sehe ich lediglich, wenn unser EZB-Chef Mario Draghi weiterhin nur Versprechen gibt und keine Taten an den Anleihemärkten folgen lässt. Doch die einhellige Medienmeinung zur Zeit ist eher vom Gegenteil geprägt. Für die Aktienmärkte wäre ein solch drastischer und unkonventioneller Schritt der EZB kurz- bis mittelfristig ein Segen. Die grundsätzlichen Probleme werden allerdings weiterhin nur schleppend von den nationalen Regierungen und Parlamenten angegangen. Allzu günstiges Geld der Notenbank für die Staatsfinanzierung der Peripherie neigt eher dazu die Sparmoral zu schädigen als sie zu stärken.



hier gehts zur EUMA-Indikator Seite:
--> EUMA-Indikator

Montag, 3. September 2012

Aktienstrategien: Renditevergleich KW 35

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Der DAX Schlusskurs von vorletzter Woche Freitag (24.08.) und letzter Woche Freitag (31.08.) sind nahezu identisch. Die Differenz beträgt in Punkten gerade einmal 0.28 von fast 7000 DAX Zählern. Prozentual sehen wir abgesehen von der DAX-ETF-Sparplan Strategie keine Auswirkungen, wobei dieser auf meine Rundungsmethode zurückgeht und keinerlei andere Ursachen hat. 
Weiterhin wäre man mit dem reinen Setzen auf ein DAX-ETF bis jetzt am besten unterwegs gewesen. Wichtig für die kommenden Wochen wird der Ausgang der Entscheidung vom BVerfG über den ESM und evtl. die Umsetzung von Draghis geldpolitischen Versprechen sein. Sobald beide Ereignisse zeitnah positiv ausfallen, stehen die Zeichen gut, neue Jahreshochs zu erklimmen.